Psychoprophylaxe

Wenn man sich fragt:

Bin ich psychisch gesund?

Wie bleibe ich psychisch gesund?

Gibt es hierzu verlässliche Leitlinien?1

Lauten Antworten aus professioneller Sicht:

 

Ein psychisch stabiler und gesunder Mensch …

  • läßt in den Schilderungen seines Erlebens keine psychopathologischen Symptome erkennen kann übliche persönliche, familiäre und berufliche Belastungen selbst oder mit Unterstützung des Partners, von Freunden oder psychologisch geschulten Beratern bewältigen
  • fühlt sich grundsätzlich sicher, autonom und wohl in Beziehungen und Gemeinschaft
  • »weiß, wer er ist«, verfügt über eine gute Orientierung im Leben und blickt zuversichtlich in die Zukunft
  • erfährt sich, sein Leben und das Älterwerden als Kontinuum, eingebunden in »Zeit und Raum« kann sich ohne große Mühe an Vergangenes erinnern, die Gegenwart erleben und sich Zukünftiges vorstellen
  • kann eigene Wünsche und Bedürfnisse, aber auch Unsicherheiten, Befürchtungen und Ängste beschreiben
  • berücksichtigt in Beziehungen und im Umgang mit anderen die eigenen Bedürfnisse und die der anderen in angemessener Weise
  • er besitzt ein stabil-flexibles Selbstbewußtsein, läßt persönliche Akzente in seinen Leitvorstellungen erkennen, und verfügt über differenzierte ethische und moralische Grundannahmen und Wertvorstellungen.
 

Nach einer fundierten Abklärung kann …

  • eine positiv-prognostische Einschätzung und Bestätigung vorhandener psychischer Kompetenzen abgegeben werden.
  • erfasst und besprochen werden, wie hoch das individuelle Risiko für eine psychische Erkrankung ist (unter Berücksichtigung der psychosozialen Bedingungen und in Relation zu den psychischen Kompetenzen.
  • man Empfehlungen abgeben, was der einzelne zur weiteren Aufrechterhaltung seiner psychischen Gesundheit tun oder unterlassen könnte.
  • man auf typische Anzeichen von beginnenden psychischen Erkrankungen hinweisen (körperlich-organisch / seelisch-emotional).
  • man Empfehlungen abgeben, was der einzelne zur weiteren Aufrechterhaltung seiner psychischen Gesundheit tun oder unterlassen könnte.
  • man auf typische Anzeichen von beginnenden psychischen Erkrankungen hinweisen (körperlich-organisch / seelisch-emotional).
  • bei Feststellung einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung die Indikation für eine psychotherapeutische Behandlung gestellt werden.

Maßnahmen

Zu diesen Themen haben wir — ein psychotherapeutisch erfahrener Kollegenkreis —  Informations- und Beratungskonzepte ausgearbeitet, die sich in der Praxis bereits gut bewährt haben.

Wenn Sie eine Beratung wünschen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail (Adresse unter Kontakt).


  1. »Psychoprophylaxe«, Lexikon der Psychologie, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2000